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SuperVia führt Inspektionssystem für Oberleitungen ein

SuperVia, ein Eisenbahnunternehmen in der Metropolregion Rio de Janeiro, hat ein neues Oberleitungsinspektionssystem eingeführt. Das System zur Erkennung von Stromabnehmerkollisionen ist seit Juni 2022 bei dem Betreiber des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) und Konzessionär von 270 Gleiskilometern in Rio und elf weiteren Städten in Betrieb. Mit dem neuen Oberleitungsinspektionssystem können alle Strecken in sieben Tagen inspiziert werden, im Vergleich zu 22 Monaten bei manueller Inspektion. Das System wurde eingeführt, nachdem SuperVia im Jahr 2010 zehn und im Jahr 2021 neun Ausfälle zu verzeichnen hatte. Die Ausfälle legen das System lahm und führen je nach Standort zur Sperrung von bis zu zwei Leitungen. Die durchschnittlichen Kosten jedes Ausfalls werden auf 49.000 € (250.000 BRL) geschätzt. Das System wurde zuerst in Australien eingeführt und ist bereits in Neuseeland, Belgien, den Niederlanden und den USA im Einsatz. (dks/RF/SCI)