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Ministerrat legt Gesetzentwurf zur Trennung von OSE und ErgOSE vor

Der griechische Ministerrat hat einen Gesetzentwurf zur rechtlichen Trennung der griechischen Eisenbahninfrastrukturgesellschaft (EIU) OSE und der OSE-Tochter ErgOSE vorgelegt. ErgOse ist für den Neu- und Ausbau des Netzes zuständig. Die ErgOSE-Anteile sollen von OSE an den Staat übertragen werden. Beide EIU stehen unter der Aufsicht des Ministeriums für Infrastruktur. Seit einiger Zeit fordert die Europäische Kommission (EK) als wichtiger Geldgeber eine bessere Definition und tatsächliche Trennung der Aufgaben von OSE und ErgOSE. Hintergrund sind die schleppenden Fortschritte bei den EU-finanzierten Projekten und die massiven Baukostenüberschreitungen. ErgOSE ist für Neubauten zuständig, kann aber auch Erweiterungen durchführen, wobei die Verantwortung dann bei OSE liegt. In Zukunft sollen mehr Leistungsverträge abgeschlossen werden. Der erste, der von der Reform profitiert, ist das Sea2Sea-Projekt im Nordosten des Landes. (dks/SCI)