Die Verkehrsministerien der Türkei, Syriens und Jordaniens haben sich auf erste Schritte zur Reaktivierung der historischen Hejaz-Bahn verständigt. Die Bahn verlief von Damaskus in Syrien nach Medina in Saudi-Arabien. Die Türkei übernimmt dabei die Entwicklung eines Masterplans und den Wiederaufbau eines 30 km langen fehlenden Abschnitts in Syrien. Ein Entwurf für eine trilaterale Absichtserklärung (MoU) sieht die Bildung technischer Arbeitsgruppen für Schiene, Straße und andere Verkehrskorridore vor. Jordanien prüft die Wartung und den Einsatz eigener Lokomotiven bis Damaskus. Ein Aktionsplan zur Umsetzung der Ziele wird von der Türkei vorbereitet. Die Länder planen zudem einen Austausch technischer Erfahrungen im Bahnwesen und arbeiten an der Verbesserung des Zugangs zu internationalen Korridoren, insbesondere zum Hafen von Akaba am Roten Meer.