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Syrien

Weltbank-Mittel für die Sanierung von Bahnnetz und Fahrzeugen

Das syrische Verkehrsministerium hat rund 170,8 Mio. Euro (200 Mio. USD) aus einem Zuschuss der Weltbank für mehrere Projekte zur Wiederherstellung der kriegsgeschädigten Eisenbahninfrastruktur bereitgestellt. Die Finanzierungsvereinbarung hatte Verkehrsminister Yarub Badr im Februar mit dem Regionaldirektor der Weltbank für den Nahen Osten, Jean-Christophe Carret, abgestimmt. Die Mittel fließen in die Erneuerung der Infrastruktur, die Beschaffung neuer und Instandsetzung vorhandener Lokomotiven und Personalschulungen. Das Standardspurnetz hatte im fast 14 Jahre dauernden Bürgerkrieg bis Dezember 2024 erhebliche Schäden erlitten. Derzeit liefen Studien zur Reaktivierung wichtiger Strecken, vor allem an die Grenzen zur Türkei und nach Irak. Vorrang erhalten Korridore zwischen den Mittelmeerhäfen und Hinterlandterminals. Gleichzeitig erholte sich der Güterverkehr. Die Syrischen Eisenbahnen CFS beförderten im ersten Quartal 2026 (Q1/2026) insgesamt 232.443 t Fracht und realisierten damit einen Anstieg um 81 % im Vergleich zu Q1/2025.