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Spanien

Vorstudie für HGV-Anbindung von Córdoba – Jaén gestartet

Das spanische Verkehrsministerium hat einen Auftrag für eine Variantenuntersuchung zur Anbindung des Korridors Córdoba – Jaén an die Hochgeschwindigkeitsstrecke (HGV-Strecke) Madrid – Sevilla für rund 534.000 Euro vergeben. Geplant ist ein neuer Verbindungsbogen mit Spurweitenumstellung zwischen der HGV-Strecke und der konventionellen Strecke anstelle des aktuell erforderlichen Umstiegs zum Bahnhof Jaén. Das Ministerium beziffert das Investitionsvolumen für das Projekt auf 400 Mio. Euro. Damit soll Jaén an das HGV-Netz angebunden und die Fahrzeit zwischen Madrid und Jaén auf rund drei Stunden verkürzt werden. Das Vorhaben verknüpft TEN-V-Strecken der mediterranen und atlantischen Korridore und baut auf einer bereits vorliegenden Machbarkeitsstudie mit fünf Trassenvarianten auf, aus der nun die endgültige Auswahl im Rahmen der Studie getroffen werden soll. Es ergänzt weitere Maßnahmen zur Netzentwicklung in der Provinz Jaén, darunter eine 2,2 Mio. Euro teure Studie zur Netzintegration in der Stadt Jaén sowie ein 4 Mio. Euro teurer Vertrag zur Verbesserung der Erschließung des Bahnhofsbereichs.