Union Pacific (UP) hat mit Rocky Mountain Steel Mills einen Siebenjahresvertrag über die Lieferung von Stahlschienen abgeschlossen. Die Vereinbarung deckt den Großteil des Schienenbedarfs der US-amerikanischen Class-I-Bahngesellschaft ab und beendet zugleich die anhängigen Rechtsstreitigkeiten zwischen beiden Unternehmen. UP hat in diesem Zusammenhang eine zuvor in Nebraska eingereichte Klage zurückgezogen. Rocky Mountain Steel gehört inzwischen zu Orion Steel. Für den Standort Pueblo hat das Unternehmen Investitionen von mehr als 850 Mio. Euro (1 Mrd. USD) getätigt und plant, noch im Jahr 2026 ein neues Walzwerk für Langschienen in Betrieb zu nehmen. Produziert werden sollen Schienen mit einer Länge von 100 m statt der bisher üblichen 24 m.