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Tschechische Republik

SZ ordnet Führung unter Toth neu

Der tschechische Infrastrukturbetreiber SZ hat unter Generaldirektor Tomas Toth die Führungsriege mit sofortiger Wirkung neu aufgestellt. So wurden die Bereiche Modernisierung, Betriebsfähigkeit, Personal und Kommunikation neu besetzt. Karel Svejda wechselt aus dem Bereich Betriebsfähigkeit in die Verantwortung für die Bahnmodernisierung und folgt auf Mojmir Nejezchleb. Jiri Macho, zuletzt Leiter der Regionaldirektion Ostrava, übernahm Svejdas bisherige Position. Aneta Miklasova löst Pavel Koucky an der Spitze des Personalbereichs ab, Nela Eberl Friebova übernimmt die Kommunikation von Katerina Mataskova. Der Umbau sind Teil einer seit April 2026 laufenden Neuordnung mit vereinfachter Führungsstruktur und Bündelung der Aufgaben inklusive Vorbereitung von Vergabeverfahren. Rund 140 Führungsstellen entfielen dem Netzbetreiber zufolge, ohne Betriebspersonal zu betreffen. Bei Ausschreibungen führte die stärkere Öffnung gegenüber Lieferanten und mehr Wettbewerb zu Einsparungen eines zweistelligen Millionen-Euro-Betrags (mehrere 100 Mio. CZK), die wieder in die Infrastrukturmodernisierung fließen sollen. SZ richtet ferner die Planungen für Hochgeschwindigkeitsstrecken (HGV-Strecke) auf ein Kernnetz mit internationalen Verbindungen aus und kündigte ein mittelfristiges Programm für die Umsetzung von ETCS und Elektrifizierung an.