Die Stadt London hat bestätigt, dass die Pläne der vorherigen Regierung zur Umstellung der London Underground auf fahrerlosen Betrieb nicht weiter verfolgt werden. Grundlage der Entscheidung ist das Ergebnis einer Studie. Teile des Londoner Metro-Netzes stammen jedoch aus den 1860er-Jahren, viele Linien sind nicht wie moderne Strecken gebaut und weisen komplexe Kreuzungen auf. Im Jahr 2021 hatte die damalige Regierung eine Studie zur Umstellung der Waterloo & City und der Piccadilly Line auf automatischen Betrieb zur Bedingung für die Bereitstellung von Mitteln zur Aufrechterhaltung des Betriebs gemacht, als die Fahrgastzahlen coronabedingt eingebrochen waren. Die vom britischen Verkehrsministerium DfT geleitete Studie untersuchte mit technischer Unterstützung von Transport for London (TfL) die Umsetzung von Automatisierungsgrad 3 (GoA3), der auch bei Docklands Light Railway (DLR) eingesetzt wird. Nach Angaben der Stadt würde die Umstellung zu hohe Kosten verursachen.