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Schweiz

SBB startet Ausbau der Strecke Zürich – Winterthur

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben am 2. Juli 2026 den Baubeginn für den mehrspurigen Ausbau der Strecke Zürich – Winterthur vollzogen. Das auf rund 3,6 Mrd. Euro (3,3 Mrd. CHF) veranschlagte Infrastrukturprojekt, nach eigenen Angaben das größte der SBB, soll einen der wichtigsten Engpässe im schweizerischen Netz beseitigen und die Kapazität im Korridor um rund 30 % steigern. Kern des Projekts ist der 9 km lange Brüttener Tunnel, der zwischen Bassersdorf und Winterthur eine neue zweigleisige Strecke schafft. Zusammen mit dem Ausbau auf vier Gleise im Korridor Zürich – Winterthur sowie Arbeiten an den Bahnhöfen Wallisellen, Dietlikon, Bassersdorf und Winterthur Töss entsteht zusätzliche Kapazität für den Schienenpersonenfernverkehr (SPFV), die Zürcher S-Bahn und den Schienengüterverkehr (SGV). Die Bauzeit beträgt zehn Jahre. Der Tunnelvortrieb beginnt 2029, die Inbetriebnahme des Brüttener Tunnels ist für 2037 vorgesehen. Die Bahnhofsumbauten gehen abschnittsweise zwischen 2028 und 2034 in Betrieb. Künftig soll der Korridor täglich rund 900 Züge und mehr als 150.000 Fahrgäste aufnehmen.