Saudi Arabia Railways (SAR) hat Pläne für die Zukunft des Schienenverkehrs in Saudi Arabien vorgestellt. Im Zentrum steht das Projekt Landbridge, eine Verbindung für den Durchgangsverkehr von Seefracht zwischen dem Roten Meer und der Arabischen Golfküste. Das Projekt umfasst etwa 1.400 km der insgesamt geplanten 8.000 km neuen Bahnstrecken. Zusätzlich zu den nationalen Projekten sind auch internationale Verbindungen im Rahmen des Golf-Kooperationsrats (GCC) geplant. SAR stellte bisher rund 200 km des eigenen Anteils fertig. SAR schloss auch eine Partnerschaft mit Bahri Logistics zur Verbesserung der Güterverkehrskapazitäten und Optimierung der Import- und Exportprozesse. Mit Careem und Uber schloss SAR Vereinbarungen zur Vernetzung des Schienenpersonenverkehrs (SPV) mit anderen Verkehrsmitteln. Bis 2025 soll SAR selbsttragend werden, mit den Haupteinnahmequellen Schienengüterverkehr (SGV) und Schienenpersonenfernverkehr (SPFV) auf der Haramain-Hochgeschwindigkeitsstrecke (HGV-Strecke). Eine Privatisierung könnte zwischen 2026 und 2029 stattfinden, gefolgt von einer Marktliberalisierung.