Der brasilianische Bundesstaat São Paulo hat für 2026 ein Bahnbudget von etwa 1,3 Mrd. Euro (8 Mrd. BRL) bestätigt. Davon fließt mehr als die Hälfte in die Metroinfrastruktur, also Erweiterungen und Neubauabschnitte. Die von der Legislative genehmigten Mittel sind bestimmt für die Beschleunigung der Umsetzung von Projekten, die vom Sekretariat für Investitionspartnerschaften (SPI) betreut werden. Beim Bau der 15,3 km langen, komplett unterirdischen Metrolinie 6 von Brasilândia nach São Joaquim läuft die Endphase der Rohbauarbeiten. Das Projektvolumen beträgt 3,1 Mrd. Euro und der Fertigstellungsgrad liegt laut Behörden bei über 75 %. Der Abschnitt Brasilândia – Perdizes geht im Oktober 2026 in Betrieb, die vollständige Eröffnung ist für 2027 vorgesehen. Für die 3,3 km lange Erweiterung der Linie 4 nach Taboão da Serra mit zwei neuen Stationen strukturierte die Landesregierung ein Finanzierungspaket über 645 Mio. Euro (750 Mio. USD) als Nachtrag zum bestehenden Konzessionsvertrag, inklusive Mechanismen in Verbindung mit der Weltbank.