Die polnische Regierung hat am 26. Februar 2026 bei einer Ausschussanhörung im Parlament die Pläne der Stadt Krakau zur Finanzierung und Umsetzung einer Metro unterstützt. Das Infrastrukturministerium bekräftigte die politische Rückendeckung und wies EU-Mittel als zentrale Finanzierungsquelle aus. Das Finanzministerium stellte auch einen Beitrag des polnischen Staats in Aussicht. Die Stadt hatte sich im Oktober 2024 entschieden, anstelle der teilweisen Verlegung des Light-Rail-Transit(LRT)-Netzwerks unter die Oberfläche ein Metronetz weiterzuverfolgen. Vorgesehen ist eine 28,5 km lange, Y-förmige Linie mit 29 Stationen von Nowa Huta durch das Zentrum bis Brozka und dort mit je einem Zweig nach Opatkowice und Bronowice. Die städtische Straßen- und Infrastrukturbehörde ZDM nahm nach eigenen Angaben Ende Januar 2026 Mittel für Vorarbeiten in den Investitionsplan 2026 auf. Nach Abschluss der Machbarkeits- und Konzeptphase befindet sich das Projekt seit Jahresbeginn 2026 in der Entwurfsplanung. ZDM will 2026 die Erstellung der technischen Dokumentation für Infrastruktur und Fahrzeuge ausschreiben und Felduntersuchungen anstoßen. Außerdem wird bei der Planung für den Umbau des Platzes Rondo Mogilskie die künftige Metrotrasse berücksichtigt.