Die schwedische Regierung hat im Frühjahrshaushalt angekündigt, von 2026 bis 2034 rund 2,8 Mrd. Euro (30 Mrd. SEK) aus Verteidigungsmitteln in die Verkehrsinfrastruktur zu lenken und dabei die Inlandsbanan als vorrangig für die Modernisierung priorisiert. Die Mittel stammen aus einem Kreditrahmen von 27,8 Mrd. Euro für militärische und zivile Verteidigung, auf den sich alle acht Parteien im Reichstag Ende März 2026 einigten. Die Regierung ordnet die Eisenbahn als kritische Infrastruktur für Zivilschutz, Krisenvorsorge und Gesamtverteidigung ein und will Nord-Süd- sowie Ost-West-Verbindungen stärken. Genannt werden Maßnahmen zur Beseitigung des Instandhaltungsrückstands, zur Erhöhung von Robustheit und Redundanz sowie zum Kapazitätsausbau durch zusätzliche Dreiecksgleise, mehr Doppel- und Ausweichgleise, längere Züge und höhere Tragfähigkeit für Schwerverkehr. Welche Einzelmaßnahmen auf der Inlandsbanan umgesetzt werden, wurde noch nicht konkretisiert.