Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo hat ein Interessenbekundungsverfahren für eine Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) zur Planung, Finanzierung, Errichtung, Ausrüstung und zum Betrieb neuer Produktionsanlagen für Schienen gestartet. Das Ziel besteht darin, Schienen für die Rehabilitierung des 5.000 km langen nationalen Netzes und des Lobito-Korridors zu produzieren. Geplant sind drei Standorte: der Rohstoffabbau in Banalia, ein Warmwalzwerk zur Herstellung von UIC-54- und UIC-60-Schienen in Kisangani sowie die Qualitätssicherung und Exportlogistik in Kinshasa. Der Industriekomplex wird über Elektrolichtbogenöfen sowie metallurgische Labore und ein Ausbildungszentrum verfügen. Das Projekt wird unter Beteiligung der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB), der Europäischen Investitionsbank (EIB), der Weltbank, der Afreximbank, der TDB und der Exim Bank durchgeführt. Bau und Betrieb übernimmt eine Projektgesellschaft.