Die indische Zentralregierung hat die Metroprojekte für Visakhapatnam und Vijayawada mit einem Gesamtvolumen von 2,1 Mrd. Euro (225 Mrd. INR) genehmigt. Für Visakhapatnam ist ein rund 46,23 km langes Netz mit drei Korridoren und etwa 42 Stationen geplant, vollständig als Hochbahn. Vorgesehen sind Verbindungen zwischen Steel Plant Junction und Kommadi, Gurudwara Junction und dem Bereich Old Post Office sowie Thatichetlapalem und China Waltair. Das Projekt wird als öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) umgesetzt, Systra fungiert als Generalberater. Kostenschätzungen liegen bei 1,1 Mrd. Euro für Visakhapatnam und 1 Mrd. Euro für Vijayawada, vorbehaltlich weiterer Anpassungen nach Finalisierung und Vergaben. 40 % der Finanzierung wird die Zentralregierung übernehmen, der Rest soll über externe Geldgeber gedeckt werden. Die Asiatische Infrastrukturinvestmentbank (AIIB) hat Interesse an einer Finanzierung signalisiert. Eine schrittweise Inbetriebnahme der Metros soll ab 2029 erfolgen.