Projektträger Rail Baltica und das polnische Programm Port Polska haben bei einem Workshop in Vilnius die technischen Anforderungen für die Hochgeschwindigkeitsinfrastruktur (HGV-Infrastruktur) abgestimmt und die grenzüberschreitende Koordinierung an der litauisch-polnischen Grenze vertieft. An dem Treffen nahmen Fachleute von Rail Baltica sowie Vertreter von CPK teil. CPK koordiniert das Programm Port Polska mit einem neuen Zentralflughafen zwischen Warschau und Lodz und einem 480 km langen HGV-Netz. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen zu Planung und Betrieb wie Weichen, Oberleitung und Tragwerke, Gründungen, Entwässerung, Lärmschutz, Fluchtwege, Kabeltrassen, Instandhaltungszufahrten sowie Anforderungen an Bauwerke und Übergangsbereiche. Die Delegation besuchte außerdem das Terminal für den Kombinierten Verkehr (KV) Palemonas und Baustellen in Litauen mit Oberbauarbeiten. Gleichzeitig setzt Rail Baltica die Abstimmung mit dem polnischen Infrastrukturbetreiber PKP PLK fort. Regelmäßige Arbeitsgruppen zu Elektrifizierung und Signaltechnik arbeiten an der Schnittstellenspezifikation, um die technische Kompatibilität der Infrastruktur beiderseits der Grenze sichern. Ein Entwurf der Spezifikationen soll bis Ende 2026 vorliegen.