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Estland

Rail Baltic Estonia wählt fünf Konsortien für Bau des estnischen Rail Baltica-Abschnitts aus

Die Projektgesellschaft Rail Baltic Estonia hat vier internationale und ein estnisches Konsortium für den Planungs- und Bauvertrag für die estnischen Abschnitte der Hochgeschwindigkeitsstrecke (HGV-Strecke) Rail Baltica ausgewählt. Der Vertrag umfasst zwei Hauptverträge. Ein Vertrag betrifft den Oberbau für den Abschnitt Tallinn Ülemiste – Pärnu und den Unterbau des Abschnitts Tootsi – Pärnu für Schätzkosten von 394 Mio. Euro. Der zweite Vertrag umfasst die komplette Planung und den Bau des Abschnitts von Pärnu bis Ikla an der lettischen Grenze für veranschlagt 332 Mio. Euro. Der Gesamtwert der Beschaffung könnte inklusive einer Option für den strategischen Materialeinkauf 932 Mio. Euro erreichen. Das erste ausgewählte Konsortium besteht aus Bouygues Travaux Public, Budimex, Ingerop Conseil et Ingenierie, KMG Infra und WSP Finland. Das zweite Konsortium umfasst die estnischen und finnischen Divisionen von GRK, Merko Ehitus Eesti, NGE Contracting sowie die finnischen und schwedischen Divisionen von Sweco. Das dritte Konsortium besteht aus Leonhard Weiss, INF Infra, Ramboll Danmark und Skepast & Puhkim. Das vierte Konsortium umfasst Verston Eesti, GoTrack, Järelpinge Inseneribüroo sowie Reaalprojekt und das fünfte Vinci Construction GeoInfrastructure, Trev-2 Grupp, Dodin Campenon Bernard und Systra. Die Verträge sollen in der ersten Jahreshälfte 2025 unterzeichnet werden.