Der Bau der 272 km langen Eastern Line Kampala – Malaba in Uganda verzögert sich wegen Finanzierungsproblemen. Baustart war im November 2024. Hauptauftragnehmer Yapı Merkezi hat eine eingeschränkte Genehmigung zur Fortführung der Arbeiten erhalten, ferner 73,2 Mio. Euro (83 Mio. USD), um vor Ende Mai 2025 mit den Arbeiten zu beginnen. Die Verzögerung geht auf das langsame Voranschreiten beim Abschluss der Darlehensverträge über rund 2 Mrd. Euro zurück. Das Projekt soll aus Krediten und inländischen Ressourcen finanziert werden. Uganda stellte Mittel bereit, um den Baustart zu ermöglichen, während die Verhandlungen über das syndizierte Darlehen mit mehreren Kreditgebern, darunter UK Export Finance, Turkish Exim Bank und China Exim Bank, weiterlaufen. Die elektrifizierte Strecke mit der Spurweite 1.435 mm soll mit UIC60-Schienen für eine Achslast von 25 t und eine Entwurfsgeschwindigkeit von 120 km/h gebaut werden. Fertigstellung und Inbetriebnahme sind binnen 48 Monaten geplant.