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Japan

Präfektur Shizuoka genehmigt Bauabschnitt der Maglev-Linie Chuo

Die Präfektur Shizuoka hat den Baubeginn für den Mittelabschnitt des 25 km langen Tunnels der Magnetschwebebahn (Maglev) Chuo genehmigt, nachdem die Stadt Shizuoka JR Central die Freigabe erteilt hatte. Die Präfektur wird mit JR Central eine Umweltschutzvereinbarung abschließen. Dies war eine Voraussetzung für den Start der Arbeiten, die noch 2026 beginnen könnten. Der Abschnitt in Shizuoka umfasst anspruchsvolle Tunnelbauarbeiten durch die südlichen Japanischen Alpen. Die Arbeiten waren seit 2017 wegen befürchteter Auswirkungen auf den Wasserhaushalt des Flusses Oi und auf die regionale Landwirtschaft blockiert. Die Magnetschwebebahn ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 500 km/h ausgelegt und verkürzt die Fahrzeit zwischen Tokio und Nagoya von derzeit rund 86 auf 40 Minuten. Für den Abschnitt Tokio – Nagoya gilt nun 2036 als frühester Termin für die Inbetriebnahme. Die Kosten stiegen von ursprünglich 29,7 Mrd. Euro (5,5 Bio. JPY) auf zuletzt rund 59,4 Mrd. Euro. In einer späteren Ausbaustufe ist die Verlängerung nach Osaka vorgesehen.