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Österreich

ÖBB nehmen Frequenzumrichter in Betrieb

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben einen neuen Frequenzumrichter in Wien in Betrieb genommen, der die Effizienz der Bahnstromversorgung erhöht. Der Umrichter, der von der Zentralen Leitstelle in Innsbruck ferngesteuert wird, wurde im Jahr 2021 installiert und hat nun den Probebetrieb erfolgreich abgeschlossen. Durch den Technologiewechsel von Umformer auf Umrichter kann die ÖBB pro Jahr etwa 14 GWh Energie einsparen. Der Frequenzumrichter wandelt den 50-Hz-Strom aus dem öffentlichen Netz in Bahnstrom mit einer Frequenz von 16,7 Hz um. Insgesamt betreibt die ÖBB in Österreich sieben solcher Frequenzumrichter. Die neuen Umrichter haben eine Leistung von jeweils 45 MW und nutzen moderne Leistungselektronik zur Frequenzumformung. Die Inbetriebnahme des neuen Frequenzumrichters ist Teil der Energiestrategie der ÖBB mit dem Ziel, den Eigenversorgungsgrad bei Bahnstrom von 60 % auf 80 % und bei den Betriebsanlagen von 11 % auf 67 % zu steigern. Dafür investiert die ÖBB 1,6 Mrd. Euro bis 2030.