Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) arbeiten zusammen mit Detecon an einem digitalen Zwilling der gesamten ÖBB-Bahninfrastruktur, um die Netzkapazität ohne zusätzlichen Gleisbau bis 2040 von 175 Mio. Zug-km auf 255 Mio. Zug-km pro Jahr zu steigern. Seit Juni 2023 entsteht im Rahmen des Projekts INFRA Digital Twin eine digitale Nachbildung der Bahninfrastruktur. Unter anderem werden ein Anlagen(ARS)- sowie ein Gleis- und Streckenreferenzsystem (GSRSYS) entwickelt und diverse Legacy IT-Systeme integriert. Detecon unterstützt als Schnittstelle zwischen Programmmanagement und Umsetzungsteams. Ein wesentlicher Fortschritt ist das Geografische Gleisnetz (GeoGNZ), das den realen Gleisverlauf digital abbildet und bauliche sowie betriebliche Netze verknüpft. Das ARS ermöglicht die Abbildung von Signalen, Stellwerken und anderen Infrastrukturen. Die Integration der fünf zentralen Geschäftsbereiche der ÖBB in die Referenzsysteme schafft eine durchgängige Sicht auf die Infrastruktur und verbessert die Steuerung des Bahnbetriebs.