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NRW plant Elektrifizierung von mehr als 250 km Strecken bis 2032

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) hat angekündigt, bis 2032 mehr als 250 km des Schienennetzes neu zu elektrifizieren und den Elektrifizierungsgrad so auf bis zu 72 % zu steigern. Das Landes-Umwelt- und Verkehrsministerium stellte die Zielsetzung bei einem Besichtigungstermin zur Elektrifizierung der Regiobahn S 28 Wuppertal – Kaarst vor. Bis 2028 geplant ist die Elektrifizierung der Eifelstrecke von Hürth-Kalscheuren über Nettersheim bis Trier-Ehrang mit 164 km, der Voreifelbahn zwischen Bonn und Euskirchen über 33 km sowie der Erfttalbahn zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel auf 14 km. Bis 2029 ist die teilweise Elektrifizierung der Strecke Langeland – Höxter-Ottbergen geplant. In den 2030er-Jahren sollen die Strecken Münster – Gronau – Enschede, die Euregiobahn, Horrem – Bedburg sowie Gronau – Coesfeld teilweise elektrifiziert werden. Ab 2035 gehören Bördebahn und Obere Ruhrtalbahn zur Zielnetzkonzeption. Bei der Regiobahn werden derzeit der Westast zwischen Neuss und dem Kaarster See sowie der Ostast zwischen Düsseldorf-Gerresheim und Wuppertal-Vohwinkel elektrifiziert. Das Vorhaben gehört zur Verlängerung der S 28 von Mettmann-Stadtwald nach Wuppertal und umfasst auch angepasste Bahnsteighöhen und die Einbindung in die S 9. Die Elektrifizierungsprojekte der Länder sind über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) förderfähig.