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Slowakei

Machbarkeitsstudie konkretisiert HGV-Netz um Bratislava

Das slowakische Verkehrsministerium hat die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie für ein Hochgeschwindigkeitsnetz (HGV-Netz) im Westen des Landes vorgestellt. Demnach belaufen sich die Gesamtkosten auf 3,3 Mrd. Euro, die Umsetzung soll rund 20 Jahre dauern. Die Trasse soll Teil einer internationalen HGV-Verbindung Budapest – Bratislava – Prag – Warschau werden. Es wurden 38 Varianten untersucht, von denen drei konkreter weiterverfolgt und schließlich die „konservative” Variante ausgewählt wurde, die vor allem Kapazitätserweiterungen auf bestehenden Strecken vorsieht. Für Planung und Grunderwerb sind in den Jahren 2027 – 2036 360 Mio. Euro angesetzt. Die ersten Bauarbeiten sind für 2029 vorgesehen, die Fertigstellung für 2046. Phase I (2030 – 2040) umfasst den zweigleisigen Ausbau der Strecke Rusovce – Petrzalka, die Modernisierung des Bahnhofs Rusovce, Kapazitätsmaßnahmen am Hauptbahnhof Bratislava, einen vierten Gleisabschnitt Bratislava – Lamac – Bory, die zweigleisige Verbindung Bratislava Zapad – Zohor sowie den Neubau des Bahnhofs Bratislava Zapad mit Anbindung an Bory als HGV-Depot. In Phase II ist der Neubau der HGV-Strecke von Bratislava Zapad bis zur Grenze der Tschechischen Republik sowie von Bratislava Zapad bis Marchegg in Österreich vorgesehen.