Sund & Bælt hat wegen Verzögerungen beim Fehmarnbelt-Tunnel und bei der deutschen Hinterlandanbindung eine gestaffelte Inbetriebnahme vorgesehen. Nach dem angepassten Plan soll zunächst der Straßenteil in Betrieb gehen. Die Eisenbahnverbindung folgt erst, wenn die Anlagen auf deutscher Seite fertiggestellt sind. Das deutsche Bundesverkehrsministerium (BMV) hatte im Juli 2025 mitgeteilt, dass die Deutsche Bahn (DB) die Anbindung nicht wie geplant 2029 in Betrieb nehmen kann. Der neue Eröffnungstermin für den Tunnel wurde auf 2031 verschoben. Der Bau des Tunnels lag zuletzt rund zwei Jahre hinter dem Zeitplan. Als Gründe nennt Sund & Bælt Probleme mit dem Spezialschiff zum Absenken der Tunnelelemente sowie Auflagen deutscher Behörden zu Unterwasserlärm, Zeitfenstern und Arbeitsbereichen in deutschen Gewässern. Die Vorgaben erschweren das Aufholen von Verzögerungen und können den Termin weiter hinausschieben. Einen neuen Zeitplan will Sund & Bælt nach dem Absenken der ersten Tunnelelemente auf Basis der dann vorliegenden Erfahrungen und der deutschen Planfeststellung vorlegen.