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Polen

EIB prüft Finanzierung für Modernisierung der Strecke Gdynia – Słupsk

Die Europäische Investitionsbank (EIB) erwägt, ein Modernisierungsprojekt für die polnische Bahnstrecke Gdynia Chylonia – Słupsk zu finanzieren. Zum geschätzten Gesamtwert des Projekts von 1,5 Mrd. Euro könnte die EIB 400 Mio. Euro beisteuern. Der polnische Infrastrukturbetreiber PKP PLK plant die Modernisierung der 100 km langen Strecke, ihren zweigleisigen Ausbau sowie ihre Elektrifizierung einschließlich des Umbaus von 29 Ingenieurbauwerken, fünf Bahnhöfen und drei Haltestellen, des Neubaus von vier Bauwerken und der Erneuerung von 24 Bahnsteigen. Die Fertigstellung ist für Dezember 2029 geplant. Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union kofinanziert, darunter 61 Mio. Euro aus dem Kohäsionsfonds 2014–2020. Das Projekt ist in zwei Phasen unterteilt, wobei die Modernisierung des Abschnitts Lębork – Słupsk in zwei Verträgen mit einem Gesamtwert von 435,3 Mio. Euro bereits beauftragt wurde. Für die Arbeiten am Abschnitt Gdynia Chylonia – Lębork mit einem geschätzten Wert von 879 Mio. Euro läuft das Ausschreibungsverfahren. Nach Abschluss der Modernisierung sollen auf der gesamten Strecke Personenzüge mit bis zu 160 km/h und Güterzüge mit bis zu 120 km/h fahren können.