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Rumänien

EIB finanziert Ausbau der Strecke Brașov – Sighișoara

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat mit dem rumänischen Finanzministerium ein Darlehen über 630 Mio. Euro mit einer Laufzeit von 27 Jahren für die Modernisierung der 113 km langen Strecke Brașov – Sighișoara vereinbart. Das Vorhaben in Zentralrumänien mit einem Gesamtvolumen von 2,25 Mrd. Euro wird zusätzlich aus EU-Mitteln und staatlichen Beiträgen finanziert und soll 2029 abgeschlossen werden. Die zweigleisige, elektrifizierte Strecke gehört zu den Korridoren Rhein-Donau sowie Ostsee-Schwarzes Meer-Ägäis des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V). Wegen ihrer Trassierung gilt sie derzeit als Engpass. Geplant sind Trassenbegradigungen und Ausbaumaßnahmen, um die Höchstgeschwindigkeit von heute teilweise 70 km/h auf bis zu 160 km/h im Personenverkehr und 120 km/h im Güterverkehr anzuheben. Zudem wird das European Rail Traffic Management System (ERTMS) entlang der Strecke installiert. Der Ausbau ermöglicht die Nutzung von längeren Zügen mit höherer Achslast. Nach dem Ausbau können auf der Strecke pro Tag bis zu 29 Personenzüge und 22 Güterzüge fahren. Erwartet werden rund 4 Mio. Fahrgäste und 6 Mio. t Güter pro Jahr.