Der Schweizer Bundesrat hat mit der Vernehmlassungsvorlage „Verkehr ‘45“ Eckwerte und Prioritäten für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur bis 2045 festgelegt. Für die Schieneninfrastruktur priorisierte der Rat insbesondere einen Viertelstundentakt zwischen Bern und Zürich sowie Halbstundentakt auf den Strecken Basel – Zürich und Bern – Luzern mit einer Investition von 3,3 Mrd. Euro (3 Mrd. CHF). Die Einführung ist bis 2035 vorgesehen. Auch nahm das BAV Schlüsselprojekte für 7,6 Mrd. Euro auf, unter anderem den Ausbau der Strecke Biel – Lausanne und größere Investitionen in den Bahnhöfen Luzern und Genf und in Zürich; geringere Priorität erhielten der Basler S‑Bahn‑Tunnel und die Neubaustrecke am Genfer See. Zur Finanzierung soll das bis 2030 befristete Mehrwertsteuerpromille als Einnahmequelle für den Bahninfrastrukturfonds verlängert werden, das rund 8,7 Mrd. Euro bis 2045 generieren soll.