Bulgarien und Nordmazedonien haben die gemeinsame Vorbereitung eines grenzüberschreitenden Eisenbahntunnels entlang des Paneuropäischen Verkehrskorridors VIII begonnen. Bei der ersten Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses für Vorbereitung, Bau und Betrieb der grenzüberschreitenden Bahnstrecke kamen Vertreter beider Länder in Sofia zusammen. Der Ausschuss billigte einen vorläufigen Zeitplan für Vorbereitung und Bau des Tunnels. Der Arbeitsplan wird in einem gemeinsamen Schreiben an die Europäische Kommission (EK) sowie an beteiligte internationale Finanzierungsinstitute, wie die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), übermittelt. Zudem wurden Finanzierungsoptionen erörtert. Der Tunnel als zentraler Teil des Korridors VIII Schwarzes Meer – Adria soll Schienengüter(SGV)- und -personenverkehr (SPV) zwischen beiden Ländern verbessern und die EU-Vorgaben für Eisenbahnsicherheit, Interoperabilität und Anschlussqualität erfüllen.