Das Schweizer Bundesamt für Verkehr (BAV) hat RAILplus beauftragt, ab Mitte 2026 eine permanente Systemaufgabe zur Verringerung von Rad- und Schienenverschleiß bei Meterspurbahnen und meterspurigen Light-Rail-Transit-Systemen (LRT) fortzuführen. RAILplus soll unternehmensübergreifende Kompetenzzentren in den Bereichen Fahrzeug, Infrastruktur und Interaktion aufbauen und betreiben, um Wissen und Lösungen für die rund 25 betroffenen Systeme bereitzustellen. Auslöser sind zunehmende Abnutzungs- und Verschleißschäden seit rund zehn Jahren, unter anderem durch höheres Fahrzeuggewicht und dichten Verkehr, mit Auswirkungen auf Verfügbarkeit und Kosten. Das BAV hatte RAILplus bereits 2021 befristet mit der Problemanalyse und Lösungsentwicklung beauftragt. Seitdem wurden Erkenntnisse zu Betrieb, Instandhaltung, Materialwahl, Verfügbarkeit und Profilierung erarbeitet. Die dauerhafte Systemaufgabe wird mit rund 1,08 Mio. Euro (1 Mio. CHF) pro Jahr aus dem Bahninfrastrukturfonds (BIF) finanziert.