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Vietnam

13 Unternehmen bekunden Interesse an Nord-Süd-HGV-Strecke

Das vietnamesische Bauministerium hat Interessenbekundungen von 13 Unternehmen zur Beteiligung am Projekt einer von Norden nach Süden verlaufenden Hochgeschwindigkeitsstrecke (HGV-Strecke) erhalten. Parallel dazu erstellt die Behörde eine Machbarkeitsstudie, die technische Parameter, Wirtschaftlichkeit und Investitionsmodelle bewertet. Bei der Umsetzung des Projekts als öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) oder über andere kommerzielle Modelle sollen geeignete Unternehmen zur Antragstellung nach geltenden Regeln eingeladen werden. Grundlage ist eine Regierungsresolution vom 23. April 2025, die den Ablauf vorgibt und verlangt, alle Voraussetzungen für einen Baubeginn spätestens bis 31. Dezember 2026 zu schaffen. Das Projekt umfasst eine rund 1.541 km lange Strecke zwischen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt, ausgelegt für bis zu 350 km/h, mit 23 Personenbahnhöfen und fünf Güterdepots. Die geplante Achslast beträgt 22,5 t. Infrastruktur und Fahrzeugkonzept sind zudem auf eine doppelte Nutzung sowohl für zivile Zwecke als auch für die nationale Verteidigungslogistik einschließlich Güter- und strategischer Transporte ausgelegt.